General terms and conditions

ATELIERREGELN & PREISE

Herstellungsfrist

Für die Herstellung von Maßanfertigungen hat KUOTURE bis zu drei Wochen Zeit, wenn nicht anders verabredet. Mit Auftragserteilung eines Maß-, Einzel oder Sonderanfertigung akzeptieren Sie diese Bedingungen.

Abholungsverzug

Für angefertigte oder geänderte Kleidungsstücke, Schnittsätze und Zutaten und Muster, die im Laufe von 3 Monaten nicht abgeholt werden, tragen wir keine Haftung und sind von weiterer Aufbewahrung frei.

Aufbewahrungsfrist

Wir behalten uns vor sämtliche zur Bearbeitung oder Anschauung abgegebene Muster, Zutaten und Anfertigungen nach 3 Monaten, ab dem Tag an dem die Benachrichtigung zur Abholung erfolgt ist, aus unserem Atelier zu entfernen.

Vertragsschluss

Aufträge werden von uns schriftlich, per Email, fernmündlich und persönlich entgegengenommen. Eine schriftliche Bestätigung durch uns erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Das gleiche gilt für Ergänzungen, Abänderungen oder Nebenabreden. Bei sofortiger oder kurzfristiger Lieferung oder Dienstleistung kann die schriftliche Bestätigung durch die Rechnung ersetzt werden.

Änderungsservice, Maßanfertigung und Sonderanfertigungen.

Aus Gründen der Hygiene bitten wir nur vorher gereinigte Kleidungsstücke ändern zu lassen. Alle Änderungsangebote sind freibleibend und verpflichten uns nicht zur Auftragsannahme. Wir ändern die Kleidung auch nach den vom Kunden angegebenen Maßen ab und übernehmen keine Haftung für unpassende Kleidung. Wir weisen darauf hin, dass eine nachträgliche Änderung der Kleidung möglich ist. Die Kostenü̈bernahme oder –teilung richtet sich nach dem Einzelfall. Reklamationen von ungetragener Ware werden nur innerhalb von 14 Tagen nach Abholdatum angenommen. Eine Abnahme von Maßanfertigung und Sonderanfertigungen ist Pflicht des Kunden. Wir übernehmen keine Garantie für fremdhergestellte Waren. Schäden, die durch unsachgemäße Maßnahmen des Kunden hervorgerufen werden, begründen keinen Anspruch gegen KUOTURE.

Preise und Zahlungsbedingungen

Alle unsere Preise gelten zuzüglich der gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 % und sind freibleibend.

Zur Berechnung der vielseitigen Dienstleistungen rund um die Bekleidungsentwicklung gelten folgende Stundenpreise:

25,00 € Nähen standard
28,00 € Nähen gehoben
30,00 € Nähen kuoture
35,00 € Gradierung
40,00 € Schnittkorrektur
42,00 € Schnittmodelage
45,00 € Schnittentwicklung
50,00 € Beratung
80,00 € Design

Die Festlegung des jeweiligen Stundensatzes nach Schwierigkeitsgrad und Auftragsart ist unsere fachlichen Einschätzung überlassen und Projektabhängig.

Bei nicht in der Preisliste angegebenen Expressanfertigungen (1-3 Tage) wird ein Aufschlag von 20 % des Nettostundensatz berechnet. Für Feiertags-, Sonntags- & Nachtarbeit gelten folgende Zuschläge:

Arbeitszeit Zuschlag
Nachtarbeit von 20 Uhr bis 6 Uhr 25 % des Grundlohns
Für Nachtarbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr erhöht sich der Zuschlagssatz, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wird 40 % des Grundlohns
Sonntagsarbeit von 0 Uhr bis 24 Uhr. Als Sonntagsarbeit gilt auch die Arbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr am Montag, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde. 50 % des Grundlohns
Feiertagsarbeit (gesetzliche Feiertage) von 0 Uhr bis 24 Uhr. Als Feiertagsarbeit gilt auch die Arbeit in der Zeit von 0 Uhr bis 4 Uhr des auf den Feiertag folgenden Tages, wenn die Nachtarbeit vor 0 Uhr aufgenommen wurde. 125 % des Grundlohns
Für die Arbeit am 24. Dezember ab 14 Uhr, am 25. und 26. Dezember sowie am 1. Mai 150 % des Grundlohns
Für die Arbeit am 31. Dezember ab 14 Uhr 125 % des Grundlohns

Bei Anproben, Vermessung und Besprechungen außerhalb der Geschäftsräume wird ein Basisstundenlohn von 50,00 € berechnet zuzüglich der Anfahrt- und Abfahrtskosten (Taxikosten).

Unsere Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zu begleichen, falls nicht anders vereinbart.

Sollte der Auftraggeber in Zahlungsverzug geraten, so sind wir berechtigt Verzugszinsen in der gesetzlichen Höhe zu fordern. Sollte uns durch Zahlungsverzug ein nachweisbar höherer Schaden entstanden sein, so sind wir berechtigt diese geltend zu machen.

Pro Mahnung wird eine Mahnpauschale von 5 € erhoben, die als Spende an “meinbge” geht.

Bei Neukunden oder speziellen Personen- oder Eventbezogenen Aufträgen (z.B.: Brautkleider) halten wir uns frei Barzahlung bei Abholung zu verlangen.

Die Preise für individuelle Styling- oder Shootingbetreuung können schriftlich erfragt werden unter mail@kuoture.de

 

WERKVERTRAG // BGB

Vertragstypische Pflichten beim Werkvertrag

(1) Durch den Werkvertrag wird KUOTURE zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Auftraggebers zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

(2) Gegenstand des Werkvertrags kann sowohl die Herstellung oder Veränderung einer Sache als auch ein anderer durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein.

Vergütung

(1) Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Herstellung des Werkes den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.

(2) Ist die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe die taxmäßige Vergütung, in Ermangelung einer Taxe die übliche Vergütung als vereinbart anzusehen.

(3) Ein Kostenanschlag ist im Zweifel nicht zu vergüten.

Abschlagszahlungen

(1) KUOTURE kann von dem Auftraggeber für eine vertragsgemäß erbrachte Leistung eine Abschlagszahlung in der Höhe verlangen, in der der Auftraggeber durch die Leistung einen Wertzuwachs erlangt hat. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abschlagszahlung nicht verweigert werden. § 641 Abs. 3 gilt entsprechend. Die Leistungen sind durch eine Aufstellung nachzuweisen, die eine rasche und sichere Beurteilung der Leistungen ermöglichen muss. Die Sätze 1 bis 4 gelten auch für erforderliche Stoffe, Muster oder Zutaten , die angeliefert oder eigens angefertigt und bereitgestellt sind, wenn dem Auftraggeber nach seiner Wahl Eigentum an den Stoffen etc. übertragen oder entsprechende Sicherheit hierfür geleistet wird.

Sach- und Rechtsmangel

(1) KUOTURE hat dem Auftraggeber das Werk frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen.

(2) Das Werk ist frei von Sachmängeln, wenn es die vereinbarte Beschaffenheit hat. Soweit die Beschaffenheit nicht vereinbart ist, ist das Werk frei von Sachmängeln,

a. wenn es sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte, sonst

b. für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Auftraggeber nach der Art des Werkes erwarten kann.

Einem Sachmangel steht es gleich, wenn KUOTURE ein anderes als das bestellte Werk oder das Werk in zu geringer Menge herstellt.

(3) Das Werk ist frei von Rechtsmängeln, wenn Dritte in Bezug auf das Werk keine oder nur die im Vertrag übernommenen Rechte gegen den Auftraggeber geltend machen können.

Rechte des Auftraggebers bei Mängeln

Ist das Werk mangelhaft, kann der Auftraggeber, wenn die Voraussetzungen der folgenden Vorschriften vorliegen und soweit nicht ein anderes bestimmt ist,

a. nach § 635 Nacherfüllung verlangen,

b. nach § 637 den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen

c. nach den §§ 636, 323 und 326 Abs. 5 von dem Vertrag zurücktreten oder nach § 638 die Vergütung mindern und

d. nach den §§ 636, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

Verjährung der Mängelansprüche

(1) Die in § 634 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Ansprüche verjähren

a. vorbehaltlich der Nummer 2 in zwei Jahren bei einem Werk, dessen Erfolg in der Herstellung, Wartung oder Veränderung einer Sache oder in der Erbringung von Planungs- oder Überwachungsleistungen hierfür besteht,

b. im Übrigen in der regelmäßigen Verjährungsfrist.

(2) Die Verjährung beginnt in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 und 2 mit der Abnahme.

(3) Abweichend von Absatz 1 Nr. 1 und 2 und Absatz 2 verjähren die Ansprüche in der regelmäßigen Verjährungsfrist, wenn KUOTURE den Mangel arglistig verschwiegen hat. Im Fall des Absatzes 1 Nr. 2 tritt die Verjährung jedoch nicht vor Ablauf der dort bestimmten Frist ein.

(4) Für das in § 634 bezeichnete Rücktrittsrecht gilt § 218. Der Auftraggeber kann trotz einer Unwirksamkeit des Rücktritts nach § 218 Abs. 1 die Zahlung der Vergütung insoweit verweigern, als er auf Grund des Rücktritts dazu berechtigt sein würde. Macht er von diesem Recht Gebrauch, kann KUOTURE vom Vertrag zurücktreten.

(5) Auf das in § 634 bezeichnete Minderungsrecht finden § 218 und Absatz 4 Satz 2 entsprechende Anwendung.

Nacherfüllung

(1) Verlangt der Auftraggeber Nacherfüllung, so kann KUOTURE nach Absprache den Mangel beseitigen oder ein neues Werk herstellen.

(2) KUOTURE hat die zum Zwecke der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen.

(3) KUOTURE kann die Nacherfüllung unbeschadet des § 275 Abs. 2 und 3 verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist.

(4) Stellt KUOTURE ein neues Werk her, so kann er vom Auftraggeber Rückgewähr des mangelhaften Werkes nach Maßgabe der §§ 346 bis 348 verlangen.

Besondere Bestimmungen für Rücktritt und Schadensersatz

Außer in den Fällen der § 281 Abs. 2 und 323 Abs. 2 bedarf es der Fristsetzung auch dann nicht, wenn KUOTURE die Nacherfüllung gemäß § 635 Abs. 3 verweigert oder wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder dem Auftraggeber unzumutbar ist.

Selbstvornahme

(1) Der Auftraggeber kann wegen eines Mangels des Werkes nach erfolglosem Ablauf einer von ihm zur Nacherfüllung bestimmten angemessenen Frist den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen, wenn nicht KUOTURE die Nacherfüllung zu Recht verweigert.

(2) § 323 Abs. 2 findet entsprechende Anwendung. Der Bestimmung einer Frist bedarf es auch dann nicht, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder dem Auftraggeber unzumutbar ist.

(3) Der Auftraggeber kann von KUOTURE für die zur Beseitigung des Mangels erforderlichen Aufwendungen Vorschuss verlangen.

Minderung

(1) Statt zurückzutreten, kann der Auftraggeber die Vergütung durch Erklärung gegenüber KUOTURE mindern. Der Ausschlussgrund des § 323 Abs. 5 Satz 2 findet keine Anwendung.

(2) Sind auf der Seite des Auftraggebers oder auf der Seite von KUOTURE mehrere beteiligt, so kann die Minderung nur von allen oder gegen alle erklärt werden.

(3) Bei der Minderung ist die Vergütung in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Vertragsschlusses der Wert des Werkes in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde. Die Minderung ist, soweit erforderlich, durch Schätzung zu ermitteln.

(4) Hat der Auftraggeber mehr als die geminderte Vergütung gezahlt, so ist der Mehrbetrag vom KUOTURE zu erstatten. § 346 Abs. 1 und § 347 Abs. 1 finden entsprechende Anwendung.

Abnahme

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, das vertragsmäßig hergestellte Werk abzunehmen, sofern nicht nach der Beschaffenheit des Werkes die Abnahme ausgeschlossen ist. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden. Der Abnahme steht es gleich, wenn der Auftraggeber das Werk nicht innerhalb einer ihm von KUOTURE bestimmten angemessenen Frist abnimmt, obwohl er dazu verpflichtet ist.

(2) Nimmt der Auftraggeber ein mangelhaftes Werk gemäß Absatz 1 Satz 1 ab, obschon er den Mangel kennt, so stehen ihm die in § 634 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Rechte nur zu, wenn er sich seine Rechte wegen des Mangels bei der Abnahme vorbehält.

Fälligkeit der Vergütung

(1) Die Vergütung ist bei der Abnahme des Werkes zu entrichten. Ist das Werk in Teilen abzunehmen und die Vergütung für die einzelnen Teile bestimmt, so ist die Vergütung für jeden Teil bei dessen Abnahme zu entrichten.

(2) Die Vergütung von KUOTURE für ein Werk, dessen Herstellung der Auftraggeber einem Dritten versprochen hat, wird spätestens fällig,

a. soweit der Auftraggeber von dem Dritten für das versprochene Werk wegen dessen Herstellung seine Vergütung oder Teile davon erhalten hat,

b. soweit das Werk des Auftraggebers von dem Dritten abgenommen worden ist oder als abgenommen gilt oder

c. wenn KUOTURE dem Auftraggeber erfolglos eine angemessene Frist zur Auskunft über die in den Nummern 1 und 2 bezeichneten Umstände bestimmt hat.

Hat der Auftraggeber dem Dritten wegen möglicher Mängel des Werks Sicherheit geleistet, gilt Satz 1 nur, wenn KUOTURE dem Auftraggeber entsprechende Sicherheit leistet.

(3) Kann der Auftraggeber die Beseitigung eines Mangels verlangen, so kann er nach der Fälligkeit die Zahlung eines angemessenen Teils der Vergütung verweigern; angemessen ist in der Regel das Doppelte der für die Beseitigung des Mangels erforderlichen Kosten.

(4) Eine in Geld festgesetzte Vergütung hat der auftraggebers von der Abnahme des Werkes an zu verzinsen, sofern nicht die Vergütung gestundet ist.

Mitwirkung des Auftraggebers

(1) Ist bei der Herstellung des Werkes eine Handlung des Auftraggebers erforderlich, so kann KUOTURE, wenn der Auftraggeber durch das Unterlassen der Handlung in Verzug der Annahme kommt, eine angemessene Entschädigung verlangen.

(2) Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich einerseits nach der Dauer des Verzugs und der Höhe der vereinbarten Vergütung, andererseits nach demjenigen, was KUOTURE infolge des Verzugs an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwerben kann.

Kündigung bei unterlassener Mitwirkung

KUOTURE ist im Falle des § 642 berechtigt, dem Auftraggeber zur Nachholung der Handlung eine angemessene Frist mit der Erklärung zu bestimmen, dass er den Vertrag kündige, wenn die Handlung nicht bis zum Ablauf der Frist vorgenommen werde. Der Vertrag gilt als aufgehoben, wenn nicht die Nachholung bis zum Ablauf der Frist erfolgt.

Gefahrtragung

(1) KUOTURE trägt die Gefahr bis zur Abnahme des Werkes. Kommt der Auftraggeber in Verzug der Annahme, so geht die Gefahr auf ihn über. Für eine zufällige Verschlechterung des von dem Auftraggeber gelieferten Stoffes ist KUOTURE nicht verantwortlich.

(2) Versendet KUOTURE das Werk auf Verlangen des Auftraggebers nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort, so finden die für den Kauf geltenden Vorschriften des § 447 entsprechende Anwendung.

Verantwortlichkeit des Auftraggebers

(1) Ist das Werk vor der Abnahme infolge eines Mangels des von dem Auftraggebers gelieferten Stoffes oder infolge einer von dem Auftraggeber für die Ausführung erteilten Anweisung untergegangen, verschlechtert oder unausführbar geworden, ohne dass ein Umstand mitgewirkt hat, den KUOTURE zu vertreten hat, so kann KUOTURE einen der geleisteten Arbeit entsprechenden Teil der Vergütung und Ersatz der in der Vergütung nicht inbegriffenen Auslagen verlangen. Das Gleiche gilt, wenn der Vertrag in Gemäßheit des § 643 aufgehoben wird.

(2) Eine weitergehende Haftung des Auftraggebers wegen Verschuldens bleibt unberührt.

Vollendung statt Abnahme

Ist nach der Beschaffenheit des Werkes die Abnahme ausgeschlossen, so tritt in den Fällen des § 634a Abs. 2 und der §§ 641, 644 und 645 an die Stelle der Abnahme die Vollendung des Werkes.

Unternehmerpfandrecht

KUOTURE hat für seine Forderungen aus dem Vertrag ein Pfandrecht an den von uns hergestellten oder ausgebesserten beweglichen Sachen des Auftraggebers, wenn sie bei der Herstellung oder zum Zwecke der Ausbesserung in den Besitz von KUOTURE gelangt sind.

Kündigungsrecht des Auftraggeber

Der Auftraggeber kann bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen. Kündigt der Kunde, so ist KUOTURE berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt.

Kostenanschlag

(1) Ist dem Vertrag ein Kostenanschlag zugrunde gelegt worden, ohne dass KUOTURE die Gewähr für die Richtigkeit des Anschlags übernommen hat, und ergibt sich, dass das Werk nicht ohne eine wesentliche Überschreitung des Anschlags ausführbar ist, so steht KUOTURE, wenn der Auftraggeber den Vertrag aus diesem Grund kündigt, nur der im § 645 Abs. 1 bestimmte Anspruch zu.

(2) Ist eine solche Überschreitung des Anschlags zu erwarten, so hat KUOTURE dem Auftraggeber unverzüglich Anzeige zu machen.


Karte